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Studie belegt: Kaufsucht ist therapierbar Bereits im November 2003 begann eine Studie der Psychosomatischen und Psychotherapeutischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen (unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Martina de Zwaan). Die Studie, bei der 60 Patientinnen und Patienten (51 Frauen und 9 Männer zwischen 20 und 61 Jahren) mit exzessiven pathologischen Kaufverhalten therapiert und begleitet wurden, ist nun abgeschlossen. Die Auswertung ergab, dass das in den USA entwickelte und in Erlangen erprobte Therapiemodell erfolgreich ist. Der Erlanger Studiengruppe (Leitung: Frau Dr. Astrid Müller) ist es somit gelungen, erstmals eine wirksame Therapie gegen exzessives pathologisches Kaufverhalten in Deutschland nachzuweisen. mehr...
Terminänderungen vorbehalten. Die Selbsthilfegruppe trifft sich ab 17.30 Uhr bis 19 Uhr in den Räumen des bwlv, Luisenstr. 54-56, Pforzheim.
So lautet die Umschreibung der Kaufsucht in Wikipedia: Die Kaufsucht (fachspr. Oniomanie, von griech. onios = „zu verkaufen“; engl. shopaholism ; auch Kaufwahn, Kaufzwang, Noemie, pathologisches Kaufen) ist eine psychische Störung, die sich als zwanghaftes, episodisches Kaufen von Waren und Dienstleistungen äußert. Sie wird ähnlich wie die Spielsucht oder die Arbeitssucht nicht als eigenständige Krankheit gesehen, sondern zu den Zwangsstörungen gerechnet (Gruppe F42.x im ICD-10), manchmal auch zu den Impulskontrollstörungen (F63.x). Sie war bereits 1909 in der ersten Auflage des Lehrbuches von Emil Kraepelin enthalten.
So lautet die Umschreibung der Spielsucht bei Wikipedia: Pathologisches Spielen oder zwanghaftes Spielen, umgangssprachlich auch als Spielsucht bezeichnet, wird durch die Unfähigkeit eines Betroffenen gekennzeichnet, dem Impuls zum Glücksspiel oder Wetten zu widerstehen, auch wenn dies gravierende Folgen im persönlichen, familiären oder beruflichen Umfeld nach sich zu ziehen droht oder diese schon nach sich gezogen hat. Männer sind davon häufiger betroffen als Frauen. In Deutschland gibt es ca. 100.000 Betroffene. Pathologisches Spielen wird in der ICD-10-Klassifikation (zusammen mit Trichotillomanie, Kleptomanie und Pyromanie) unter die Abnormen Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle eingeordnet. Nicht dazu gezählt wird das exzessive Spielen während manischer Episoden sowie bei der dissozialen Persönlichkeitsstörung, wo es als Symptom des Grundproblems betrachtet wird. Im englischen Sprachbereich bzw. DSM-IV wird von „pathological“ oder „compulsive gambling“ bzw. oft auch „problem gambling“ gesprochen.
Die Universität Hohenheim hat eine Forschungsarbeit zu denThemen Kaufsucht und Spielsucht herausgebracht:
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Mitschnitt einer Reportage vom SWR3 Rundfunk zum Thema Kaufsucht
Kaufsucht auch bei Männer
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